Mein Leben an der Seite von Millionären

Ich habe ein Leben geführt, das wirklich nicht das „goldene vom Ei“ für mich war und habe händeringend danach Ausschau gehalten, was es noch für mich gibt.

In dem Leben bei meiner Mutter, getrennt von meinem Vater gab es nichts das sich wirklich gelohnt hätte, näher zu betrachten. Es war triest und leer, voller Arbeit und Mühseeligkeit. keiner von Beiden konnte einen schritt aufeinander zutun und sie stritten sich um mich.
Es flogen die federn, es ging um das Geld in Form von Unterhalt und vor allem um das Bleiberecht. Sie wollten mich beide, doch als ich bei beiden jeweils unabhängig voneinander war, liessen sie sich über mich wieder an dem anderen Elternteil aus. Was er oder sie nicht alles falsch gemacht hätte und was nicht alles verlogen war, was sie nicht alles enttäuscht hätte. Das war für mich langweilig um nicht zu sagen, einfach dumm!

Keinen einzigen Moment haben sie sich mit sich selbst beschäftigt und ich habe es immer dadurch tun müssen. Denn dem Ganzen Fiasko auszuweichen war gelinde gesagt nicht einfach entgegenzutreten, selbst wenn ich lernte, hörte ich meine Mutter unentwegt schimpfen, über einfach alles – erst waren es Kleinigkeiten, dann wurde der kleine Haufen einfach künstlich durch wiederholtes Hineinsteigern immer grösser.

Da habe ich für mich festgestellt, dass ich absolut keine Gedanken mehr haben möchte, die andere betreffen. Sie bringen nichts für einen Selbst und beschaffen nur noch mehr Herausforderungen und blockieren die Sicht auf die wirklich schönen Dinge im Leben.

Warum ich das schreibe? Nun ja, es gehört dazu, um sich ein Bild machen zu können wovon ich kräftig die Schnauze voll hatte.

Ich ging also nicht mehr mit ihren Gedanken konform, sah andere Dinge viel wichtiger und lud mir gewinnbringende Gedanken ein, ich erschuf mir eine Welt für mich, in der alles in Ordung war und man sich keine all zu vielen Gedanken machen musste – weil alles stimmte.

Ich lud meine Eltern dazu ein, doch sie waren nicht bereit, dann sah ich die Möglichkeit, mir mein leben nicht nur zu erwünschen, sondern es zu leben. ich glaubte ganz stark daran, das es das nicht nur in mir geben würde. So war es, das eins zum anderen folgte.

Ich lernte durch eine Bekannte meiner Mutter, ihre Tochter näher kennen und wir befreundeten uns miteinander, doch es war viel mehr ein Zweckgemeinschaft – wir hatten Beide etwas davon. Sie war nicht alleine und ich wurde immer eingeladen, zum Eis essen zb.

Da meine Mutter immer viel arbeitete und nicht einsah, das Geld zum Vergnügen da ist, bekam ich kaum Möglichkeiten, mal für mich selbst etwas zu erleben. Durch Bianca, so hiess meine Freundin, konnte ich auch das geniessen zu Zweit eis zu essen.

Meine Mutter sagte immer, das ich das noch bereuen würde und das ich auch etwas mal geben müsse, doch sie gab mir nichts, dass ich geben konnte – so blieb es dabei. Doch was meine Mutter in mich setzte, war der Samen noch mehr zu wollen und vor allem dann ein schlechtes Gewissen dadurch zu haben.

Das wollte sie bestimmt nicht, doch war es so. Sie liess mich wissen, wie reiche Leute mit ihren Sachen unbedacht umgehen würden und wie sie auf sie herabsehen würden. Sie arbeitete schliesslich in diesen haushalten Jahrelang und solle mich davon fernhalten. Es würde mir nicht gut bekommen und ich würde es sicherlich bereuen, warum ich nicht auf normale Leute meinen Blick werfe.

So denn, das war die Seite meiner Mutter- die mir gewaltig aus dem Halse hing.
Doch bei meinem vater war es einfach das genaue gegenteil und doch waren sie sich in vielen Dingen so einig, das ich beschloss mir das noch eine Weile anzusehen und dann meine Wahl treffe ob ich meine Welt nicht aufleben lasse.

Es gab ein Erlebnis das ich bis heute tief in meiner Erinnung erhalte, denn es war für mich essentiell zu begreifen, das ich das so nicht mehr wollte. Ich kam an den ochenenden zu meinem Vater zu Besuch und Kinder spielten am Spielplatz und wollten mich zu ihnen einladen, dann entgegnete ich ihnen das ich meinem vater nur kurz Bescheid gebe und wieder kommen würde. Doch mein Vater liess mich nicht. er sagte, sie wüssten dann schon – wenn sie es sehen, das ich nicht mehr komme. Dieses erlebnis hatte mich zutiefst an allem Zweifeln lassen was mir wichtig war, ich wollte Verlässlich sein und meine Worte einhalten.

Zu 100%! Das gab den Startschuss, wie kann ich denn etwas einhalten ohne etwas anbieten zu können. Was ich nicht habe, bin kann ich nicht sein und darüberhinaus, sollte ich etwas haben und es dann geben, hätte ich wieder nichts, das ich geben könnte. es kamen all die Gedanken meiner mutter, die vielen Warnungen und ich spürte das ich sehr durcheinander war. Dadurch zog ich mich zurück, in meine kleine Welt mit Prunk und Protz, habe in meiner Vorstellung mit reichen Menschen gesprochen, mir Dinge erklären lassen und mir die passenden psychologischen Bücher geholt, die Erziehungsratgeber um noch besser zu verstehen, das ich das nicht als Erziehung ansah und mich noch mehr davon entfernte. Ich war zum Beobachter geworden, habe wie ein Roboter funktioniert, aber meine kleine Welt sah keiner, niemand wusste das es sie gab und konnte sie so auch nicht schlecht reden.

Das ich damit das Geheimnis entdeckte, wusste ich bis Dato noch nicht.

Dann überschlugen sich die Ereignisse, Menschen die mir völlig fremd waren luden mich zu Partys ein, wo noch mehr Menschen waren, die mich wiederum einluden. Ich bin abgehauen und habe mein leben gelebt, was meine Eltern gemacht haben oder von mir wollten war mir völlig egal. In ihrem Kleinkarierten Denken, haben sie sich die Hölle erschaffen und ich wollte diese mit ihnen einfach nicht mehr teilen, ich habe mich mit 15 endgültig abgenabelt und bin ausgezogen in eine betreute Wohngruppe die therapeutische und vom Jugendamt unterstützt wurde.

Mein Vater rief mich an und wollte das ich zu ihm komme, dass er Pflege bräuchte und ich dafür eine Wohnung und eine feste Arbeit bekomme. Ich war damals auf Arbeitssuche und dennoch verzichtete ich dankend. Ein Betreuer hat es mitgehört, wie mein Vater mich mehr und mehr unter Druck setzen wollte, damit er seinen Willen bekam, doch ich entschied dagegen, denn ich wusste alles ist besser als wieder in diesen Alltag zurück.

Ich lernte jemanden innerhalb der WG kennen, mit dem ich mich stark anfreundete, sein Name war Markus und sein Vater hatte eine Immobilien Agentur, fuhr einen Porsche und alle Gespräche waren nährend, zutiefst beeindruckend und es war um einiges interessanter als vor dem Fernseher meines Vaters zu sitzen und Tierfilm VHS Kassetten auswendig zu lernen. Es stellte sich heraus, dass Markus in einem Internat wohnte, wo meine Mutter arbeitete und ich liess mir alles von seiner Sicht erzählen.

Er erklärte mir das die Eltern von reichen Kindern auch zu viele Gedanken hätten, allerdings das es da nur darum ginge ihnen alles zu ermöglichen, nur sie veragsse sich dabei völlig und die Kinder würden dann aus Protest andere, die unter ihnen stehen runtermachen um sich abzureagieren, dass ihre Eltern sie nicht sahen.

Das kam mir sehr bekannt vor und ich bat ihn, mir noch viel mehr zu erzählen. Ich lernte Prinzen kennen, lernte Adlige die sich selbst den Titel kauften kennen, sowie das Society Leben mit allem Glamour, ich sah hinter die Kulissen, erfuhr alle geheimnisse und entdeckte nur eins. Wir sind absolut gleich. ich wurde ständig eingeladen und es machte mir nichts aus. Ich fuhr überall mit ob im Jet oder in Monaco auf Yachten, es war ein Abenteuer der Supalative! Am liebsten waren mir die Gespräche, ds viele Lachen und das es keine Dinge gab, die man nicht für möglich hielt. Alles war möglich und wenn es noch nicht da war, gab es immer einen der es möglich machte. Ich erlebte meine kleine Welt im Aussen und mich durchfuhr in dieser Erkenntnis, ein Schauer!

War doch meine Mutter und mein Vater noch immer in ihrem Morast, ich lebte ein Leben in Saus und Braus, Konzertkarten für die sie einen Monat schuften mussten wurden mir zu einem Aperitif gereicht, als kleine Aufmerksamkeit. mein schlechtes gewissen durchfuhr mich wie ein Blitz. ich muss zurück, nach ihnen sehen, für sie da sein, ihnen zeigen, das es noch viel mehr gibt und das diese „riesengrossen“ Sorgen ein Klacks sind.

Doch als ich ankam, war meine Mutter gerade dabei mir mitzuteilen, das sie wieder mehr arbeiten müsste, weil einer meiner Geschwister Hilfe brauche und meine kleine Schwester bräuchte mich sehr. Dann kam mein Vater mit diversen Dingen auf mich zu, wollte das ich zu ihm komme und dafür einen Fernseher geschenkt bekomme. Ich hätte 1000nde haben könne, wenn er wüsste, mit welchen Peanuts er mich zu erpressen versucht.

Doch meine Geschwister waren keine Peanuts! Ich wollte für sie da sein und meine Mutter unterstützen. Es kamen meine Freunde ein paar mal noch, immer wenn Christoph seinen Fahrer schickte, mit dem RollsRoyce, war meine Mutter angewidert. Sie beschrieb mir wieder ihre Erfahrungen in den reichen Häusern, als langjährige Angestellte und warnte mich wieder und gab mir zu verstehen, das sie alle eine Gegenleistung wollen- du wirst schon sehen! sagte sie immer.

Doch das einzigste das sich mir immer wieder zeigte, das sich meine Freunde alles leisten konnten und es nicht nötig ahtten eine Gegenleistung zu verlangen. Das machte keinen Sinn.

Doch was machte ich jetzt? Ich wollte mein leben mit meiner Familie, nicht alleine, ich konnte es nicht geniessen, wenn ich im Hinterkopf immer wieder wusste, ihnen geht es schlecht. Es war ein Dilemma und nur meine Gedanken, denn was sich mir jetzt nach ca. 20 Jahren offenbarte ist das sie niemals leiden und gelitten hätten, hätten sie es nicht so gewollt. ihre Gedanken von anderen haben sie zu dem gemacht, was sie sind und haben sie selbst ausschliessen lassen, was sie sich am meisten wünschten.

Ich bin den Weg gegangen und ich habe bereut, mein Leben aufgegeben zu haben, nur weil ich mich nach den Gedanken anderer gerichtet habe, auch oder gerade weil es meine Familie ist. ich helfe erst recht nicht damit auf mein Glück zu verzichten, um ihr Unglück zu unterstützen. ich habe jetzt über 20 Jahre gebraucht um das zu lernen und hoffe für dich das mein Auszug aus meinem leben, dir dies schneller ermöglicht, deinen Wünschen und Träumen treu zu bleiben! Glaube immer an dich und deine Möglichkeiten, deine kleine Welt, die sonst niemand sehen kann!

Herzensgrüsse

deine Time :*

 

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